Der Zustand der Stevens war, wie vorrauszusehen, nicht der Beste. Im oberen Bereich war durch das Hirnholz Wasser eingetreten und es moderte bis ca. 5cm tiefer. Nun war dies nicht das schlimmste. Im unteren Bereich, wo der Bug einen Knick zum Kiel hin macht war der Steven fast vollständig Torf. Einen Werft hatte im Auftrag des Vorbesitzers einen zunftschädigenden Reparaturversuch unternommen. Sie hatten zwischen Kiel und Steven eine Mischung aus Epoxi und Holzspänen gespachteln um so das Dilemma zu stoppen.
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Erste Einstiche in den Steven zeigten innerliche Fäulnis. |
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Hier nun der Blick in das Innere des Bugs. Bereits fast entfernt ist das Gemisch aus Epoxi und Spänen. Noch zu sehen sind die Sperrholzstücken, zwischen die das Epoxi gespachtelt wurde. Dem Knie zwischen Kiel und Steven kann man auch noch gut die faulen Stellen ansehen. |
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Eigentlich wollte ich den Steven im Stück entfernen. Jedoch hielt jemand so fest das es nicht ging. In einem Forum bekam ich den Tip, dass es möglich ist, dass die Planken mit Nägeln angehoften wurden. |
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Hier ein Bild nach dem erfolgreichen entfernen des Stevens. Zu sehen die vielen vielen Nägel die den Ausbau behindert haben. Wie hier zu sehen hätten wohl die Nägel alleine fast zur Befestigung des Steven gereicht. Nun kann ich erst mal wieder Stemmeisen schärfen. So sehr ich mich auch vorgesehen habe, ich traf immer wieder einen Nagel. |
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Hier sind die Plankenenden am Bug neu verpfropft. |