Die Grundlage eines guten Bootes ist ein dichter Rumpf. Da ich sehr viele Schäden am Rumpf hatte ist meine erste und sicher auch größte Aufgabe die Fäulnis aus dem Rumpf zu bringen.
Nachdem ich alle Einbauten entfernt hatte, konnte ich viel besser an den betroffenen Stellen arbeiten.
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Zu den ersten Arbeiten gehörte das Entfernen des Unterwasseranstriches. Mit Heissluftpistole, Exenter- und Bandschleifer rückte ich dem Anstrich zuleibe. |
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Der hintere Bereich des Kieles ab 20cm hinter dem Schwertkasten war innerlich fast durchgehend verfault. So sah es nach dem entfernen des Kielteiles aus. |
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Hier ist der Hobbytischler Sven zu sehen, nachdem wir aus einem Eichenbrett etwas einem Kiel ähnliches gefertigt haben. Ist noch halb fertig! |
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Hier ist das fast fertige Kielteil zu sehen, in das wir mittels Sven seiner Oberfräse, die Sponung gefräst haben. Jetzt müssen noch fast 10mm in der Dicke abgehobelt werden. Aber wir haben ja einen Elektrohobel. |
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Hier die Teile des ausgebauten Kieles. Sind innen ganz schön faulig. Die unversehrte äussere Hülle hat mich getäuscht. |
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Das Hobeln der Schäftung ist eine schweisstreibende Arbeit, besonders wenn man Hartholz bearbeitet. Das Grobe haben wir entsprechend mit dem Elektrohobel bearbeitet. Die Feinheiten dann mit dem Doppelhobel. Dabei lernt man so nach und nach wieder wie ein Hobel geführt wird und wie sich Nachlässigkeiten beim Messer schleifen rächen. |
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Der Kiel wurde mit Epoxidharz angeschäftet und mit reichlich Schraubzwingen (von denen kan man nie genug haben) fixiert. |